Scheitert die Politik am Klima?

An der Reihe sind nun Wirtschaft und Gesellschaft

Die Weltklimakonferenz in Doha generiert keine guten Nachrichten für Klima und Umweltschutz. Umweltminister Altmaier hat weder Rückendeckung noch klare Worte von der Kanzlerin mit auf den Weg bekommen, die Dritte Welt-Länder fürchten, von der Ersten Welt überrannt zu werden. Die Erste Welt will ihre Pfründe nicht verlieren und die Umweltschützer wiederum sind frustriert über die Unbeweglichkeit der Regierungen. Sie beginnen ihr eigenes Engagement zu hinterfragen.

Von Politik und NGOs scheinen wir also nichts mehr erwarten zu können. Da bleibt nur eine Konsequenz: Jetzt sind Gesellschaft und Wirtschaft an der Reihe Verantwortung zu übernehmen. Verbraucher und Hersteller, Konsumenten und Dienstleister müssen nun die Aufgabe übernehmen und verlässliche Veränderungen herbeiführen. Im Großen funktioniert es offensichtlich nicht, wie die Weltklimakonferenz beweist, also versuchen wir es im Kleinen. Es scheint einfacher zu sein, in kleinen Schritten Veränderungen herbei zu führen als das Große Ganze auf einmal verändern zu wollen.

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