Best Practice Monster AG

Mein liebstes best practice-Beispiel für die Einführung eines CSR-Engagements ist der Pixar-Disney-Blockbuster Monster AG. Warum? Weil er so einprägsam, amüsant und glaubwürdig ist. Denn die CSR kommt aus dem tiefsten Inneren des Unternehmens – den Werten!

Sie kennen sicherlich die Geschichte von Sully und Mike, den beiden Monstern, die bei der Monster AG zu den erfolgreichsten Mitarbeitern gehören. Sie produzieren Energie, indem sie kleine Menschenkinder erschrecken. Im Laufe des Films entdecken sie, dass die vermeintlich gefährlichen Menschenkinder vollkommen harmlos und sogar liebenswert sind. Gleichzeitig decken sie eine Verschwörung auf, die bis in die Chefetage führt. Dadurch kommt es zu einer Reorganisation des Unternehmens und die Energie wird nicht mehr durch Erschrecken gewonnen, sondern indem die Kinder zum Lachen gebracht werden. Diese Form der Energie ist deutlich wirksamer. Die Monster AG wird in eine prosperierende Zukunft getragen. Ende gut – alles gut.

Learnings?

Aus Sicht der CSR haben wir hier ein fantastisches best practice-Beispiel vor Augen:

  • Mitarbeiter des Unternehmens stellen fest, dass ihre Werte (Menschenkinder sind harmlos) durch das Kerngeschäft in Frage gestellt werden.
  • Sie verändern aus diesem Grund den Umgang mit den Lieferanten (Menschenkinder).
  • Sie beweisen, dass diese Veränderung dem Unternehmen sogar mehr Erfolg bei gleichem Aufwand einbringt (wirksamere Energie).
  • Die Veränderungen wurden von den Mitarbeitern (eines der vier CSR-Handlungsfelder) herbeigeführt. Im weitesten Sinne kann man hier als von einer Mitbestimmung im Betrieb sprechen.

Somit wird durch diesen Film bewiesen: Innovation (andere Form der Energiegewinnung) und wertschätzender Umgang mit den Lieferanten (CSR-Handlungsfeld „Markt“) bringen dem Unternehmen einen deutlichen Vorteil.

Und wie finden Sie den Vergleich? Monster AG als best practice-Beispiel? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

 

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